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Hundemassageseminar am 12.Juli 2009 in Walluf |
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Gestern war es soweit, Biene und ich besuchten
einen vom
DRC
organisierten Massagekurs bei Frau Carola
Thoenes (Krankengymnastin und
Hundekrankengymnastin). 12 Gespanne nahmen teil
(11 Golden und 1 Labrador Retriever).
![]() Nachdem Frau Thoenes sich vorgestellt hatte und einleitend zu referieren begann, aus welchem Grund ein Hundemassagekurs Sinn macht, worum es bei der Massage geht usw., warf sie sein, manche Hundeleute hätten Bedenken, belächelt zu werden, wenn sie anderen erzählten, dass sie ein Hundemassageseminar gebucht haben. Das konnten wir Teilnehmer jedoch durchweg nicht bestätigen. Scheinbar sind echte Retriever-Freunde diesbezüglich eben sehr selbstbewusst, so nach dem Motto, "Wer Seminare bucht, wie man grüne Säckchen wirft, und mehrmals im Jahr zig Kilometer für WTs abfährt, der bucht auch Seminare zur Entspannungsmassage danach, das ist doch alles ganz normal." Bis Frau Thoenes sich über die gesundheitliche Vorgeschichte jedes anwesenden Retrievers erkundigt und darüber referiert hatte, wann man niemals massieren darf (Kontraindikationen) und wie die Anatomie des Hundes aufgebaut ist, lagen alle 12 Retriever entspannt auf ihren Decken zu Füßen ihrer Hundeführer. Eine wichtige Voraussetzung für den nächsten Seminarteil war also gegeben und schon ging es los mit der kurzweiligen Kombination aus Theorie (Wirkung von Massagen, Verspannungen erkennen, Massagearten unterscheiden, Hilfsmittel einsetzen, Massage-Rituale für Mensch und Hund etablieren, Hundeverhalten während der Massage lesen und deuten usw.) und Praxis (verschiedene Griffarten am eigenen Hund unter Anleitung ausführen, z. B. Streichungen, Hautrollungen, Knetungen, Ballenmassage). Hoch interessant fand ich neben dem Erlernten rund um die Massage an sich, wie unterschiedlich die Hunde reagierten. Einige Vierbeiner entspannten total während der Massageeinheiten, andere mochten einige der Massagegriffe sehr gern, andere Grifftechniken oder Massagestärken dafür nicht, wieder andere Hunde waren zwischenzeitlich mehr am Hund auf der Decke nebenan oder an einem dem Nachbarhund gefütterten Leckerlie interessiert als am Entspannen. Aber das gehört dazu und Frau Thoenes gab jedem Hundeführer hilfreiche Tipps, so dass letztlich alle Hunde einige Massageeinheiten genießen konnten. Meine Biene genoß neben den Streichungen besonders die Ballenmassage, vergleichbar mit der Fußreflexzonenmassage beim Menschen. Damit gerechnet habe ich vorher nicht, da sie an den Pfoten eher kitzelig reagiert, beispielsweise wenn ich das Fell zwischen den Ballen trimme oder die Pfoten zum Krallenschneiden in die Hand nehme. Bei der Ballenmassage jedoch lag sie total entspannt auf dem Rücken zwischen meinen Beinen, kuschelte sich an, schloß halb die Augen und fühlte sich offensichtlich rundum wohl. Das werde ich auf jeden Fall öfter machen! Carola Thoenes hat uns einen lehrreichen, kurzweiligen Nachmittag bescheert, von dem unsere Hunde mit Sicherheit profitieren können. Dafür vielen herzlichen Dank! Die Sonderleitung hatte an alles gedacht: Vorab erhielten wir den Tipp, die Hunde vor dem Seminar auszupowern, die Lieblingshundedecke mitzubringen, Leckerchen und einen Igel-Massageball usw. Um wetterunabhängig zu sein, hatte man am Seminarort ein großes Zelt aufgebaut und auch an Kaffee und Kuchen zur Entspannung der Zweibeiner während der Tobepausen für die Hunde war gedacht. Es war wirklich alles top organisiert, dafür vielen, vielen Dank! ![]()
Barbara Tybussek mit Biene vom Walluftal
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