Ein Workingtest der besonderen Art

28./29.07.2007 "Am Ewigen Eis"

Aufgabenbeschreibung A-Klasse von Dr. Elisabeth Heilmann:

Aufgabe 2, Oliver Kiraly:

Ein Einzel-Walk-Up mit dem Richter auf einem Waldweg, im Gehen fiel links schräg den Hang hinauf in ca. 40 Meter Entfernung ein Markierung in ultradichten, mittelhohen, mit viel Totholz belegten Wald. Die Markierung sollte dann direkt geholt werden. (Schwierigkeit: die schräge Laufrichtung zum Dummy, viele Hunde liefen erst einmal den Waldweg entlang und gingen dann ins Fallgebiet, unübersichtlicher Bewuchs, ganz schlechte Witterung wegen der (mittlerweile in Strömen von den Bäumen hinunterlaufenden) Nässe).

 

Aufgabe 3, Anja Helber:

Das Gespann stand mit der Richterin mitten im Wald. In ca. 40 Meter geradeaus fiel in dichten mittelhohen Bewuchs eine Markierung, die vom Hund geholt werden sollte. Auf dem Rückweg fiel eine Verleitung ca. 15 Meter links vom Hundeführer. Nach der Dummyausgabe sollte der Hund sitzen bleiben und der Hundeführer holte die Verleitung. (Schwierigkeit: Bewuchs, Fallstelle war schlecht zu sehen, Witterung,  Steadiness).

 

Aufgabe 4, Carsten Schröder:

Die zwei Gespanne stellten sich an den Rand eines kleines Waldstückes (ca. 30 mal 50 Meter), der Waldboden war mit mittelhohem Bewuchs und viel Totholz belegt. Es wurde ein Treiben simuliert (es lief ein Helfer einmal am Rand entlang und gab drei Schüsse ab ohne daß Dummies fielen). Jeder Hund sollte (abwechselnd) 2 Dummies in einer Freiverlorenensuche holen. (Schwierigkeit: hinter dem Waldstück war die Markierstelle von der vorherigen Aufgabe; der Revierpächter hatte vor dem Start der Aufgabe an den Rand einen frischgeschossenen Fuchs gelegt; dichter, ungemütlicher Bewuchs; eingegrenztes Suchengebiet 25 mal 30 Meter).

 

Aufgabe 5, Oliver Kiraly:

Das Gespann stand mit dem Richter mitten im Wald mit mittelhohem dichten Bewuchs. Es wurde ein kleines Suchengebiet von ca 20 mal 25 Meter benannt, daß der Hund nicht verlassen sollte. Handeln war ausdrücklich erwünscht, falls der Hund das Suchengebiet verlassen sollte und kostete (wenn der Hund hörte :-))) ) keine Punkte. Am Rand des Suchengebietes stand der Schütze, der zwei Schüsse abgab. Der Hund sollte zwei  Dummies in einer Freiverlorenensuche holen (Schwierigkeit: das Suchengebiet war klein, der Schütze stand am linken Rand des Suchengebietes und schoß nach hinten, so daß die Hunde schnell nach links heraus wollten, schlechte Witterung s.o., die Dummies waren vergraben bzw. in Kuhlen ausgelegt)

 

Aufgabe 6, Anja Helber:

An der gleichen Stelle wie Aufgabe 3 machte man eine 90 Grad Drehung und ging ein paar Schritte. Der Hund sollte sitzenbleiben und der Hundeführer ging geradeaus ca 20 Meter auf einen in den Boden gerammten Stock zu. In der Hälfte der Strecke sollte der HF stehen bleiben, dann fiel in ca. 45 Grad zum sitzenden Hund ca. 30 Meter entfernt eine Markierung in einen umgefallenen Laubbaum. Der HF ging bis zum Stock weiter. HF sollte den Hund zu sich rufen und dann auf die Markierung schicken. (Schwierigkeit :nichtsichtige Fallstelle; Markierfähigkeit des HF :-)) )

 

Platzierung Anfänger:

1. Platz: Dr. Elisabeth Heilmann mit Gunsight's Carra (116/120 Pkte.)

2. Platz: Wolfgang Zeidler mit Haredale Liffey (114/120 Pkte.)

3. Platz: Dagmar Wolff mit Carys-Joy of Gelliwen (113/120 Pkte.)

 

 Bericht F-Klasse von Jara Rützel, Anita Schmidt und Dieter Friedrich:

Sonntag

Bei denkbar schlechten Wetterbedingungen (auch für den Hund?) wurde der WT für die F- und O-Klasse am Sonntag fortgesetzt. So regnete es von der ersten bis zur letzten Aufgabe - von wenigen trockenen Phasen abgesehen. Bei manchen Situationen fragte man sich, warum machst Du das eigentlich?

Man steht sehr früh auf, packt alles in sein Auto und eilt zum WT. Dann dieses besch…. Wetter. Womöglich fängt man sich noch eine Erkältung ein und ist am kommenden Tag krank.

Doch dann bei der Anmeldung sieht man Gleichgesinnte. Der ganze Ärger über das Wetter und überhaupt…. ist verflogen. Kurze Zeit später findet man sich in netter Gesellschaft wieder und beginnt zu fachsimpeln.

Nach einer kurzen Begrüßung, durch die Organisation, machten sich alle auf den Weg zu den Stationen. Der Himmel öffnete seine Schleusen mal mehr, mal weniger.

Fazit: Es war ein interessanter, regenreicher, nicht ganz einfacher (Wasser) Workingtest.- Und wie die Sonderleitung andeutete, wird voraussichtlich auch im Jahr 2008 ein WT „Am ewigen Eis“ stattfinden.

 

Hier die Aufgaben der F-Klasse

 

Station 1 – Anja Helber / Doppelmarkierung

Im Wald fiel ein Dummy mit „Schafsgeblöke“ ca. 40m an den Rand eines unwegsamen Trampelpfades. Anschließend um 180 Grad drehen, Dummy fiel in ca. 70m auf eine kurzgemähte Wiese. Hier war die Fallstelle nicht zu sehen, da das Dummy hinter eine kleine Kuppel fiel. Das zweitgeworfene Dummy wurde zuerst gearbeitet, anschließend die Markierung im Wald.

 

Station 2 – Oliver Kiraly / Blind

Ein Blind im Wald in ca. 60m – das Gebiet war von uns aus gesehen nach rechts leicht abschüssig -, wobei der Hund durch mehrere kleine Gräben laufen musste.

 

Station 3 – Carsten Schröder / Doppelmarkierung

Es wurde ein kleiner Einzel Walk-up auf einem Waldweg gelaufen. An einer markierten Stelle blieb man stehen und drehte um 90°  nach links zur ersten Markierung, diese fiel in ca. 60m in einen abgestorbenen, laubübersäten Ast. Anschließend führte man den Walk-up fort bis zur nächsten markierten Stelle. In der Verlängerung des Weges wurde eine Markierung vom Weg aus links in den Wald mit sehr unwegsamen Gelände (hohes Gras, kleine Bäume, Büsche) geworfen – Entfernung ca. 30m. Hier konnte man nur teilweise die Flugbahn sehen. Beide Dummies sollten geholt werden. Der Führer durfte die Reihenfolge entscheiden.

 

Station 4 – Anja Helber und Carsten Schröder / Treiben mit Einzelmarkierung

Vier Teams standen auf eine Wiese in einer Line. In ca. 80m am Waldrand  fand ein kleines Treiben mit Schüssen statt, wobei die Treiber, einer links und einer rechts, auf einander zuliefen und sich in der Mitte trafen. Es fiel kein Dummy. Anschließend wurde für jeden Hund eine Markierung  geworfen.  Jeder Hund musste Diagonal über die Wiese laufen um das für ihn geworfene Dummy zu holen.

 

Station 5 – Oliver Kiraly / Markierung

Es standen 2 Hunde im Wald nebeneinander. Es  wurde eine Markierung in ca. 15 m in hohen Farnbewuchs geworfen. Eine zweite Markierung fiel in Verlängerung der ersten Dummies  in ca. 70m in den Wald. Der Hund mit der niedrigsten Startnummer holte zuerst die kurze Markierung, der andere Hund die lange Markierung. Anschließend wurde gewechselt, so dass jeder Hund einmal die kurze und einmal die lange Markierung arbeiten musste.

 

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, daß wir wirklich super Helfer hatten, die sehr bemüht waren, die Dummies immer an die gleiche Stelle zu werfen und trotz des schrecklichen Wetters immer gute Laune hatten. Auch die Helfer, die uns mit Essen und Trinken versorgt, die Ergebnisse abgeholt und in den Laptop eingetragen haben waren einfach Klasse. Ein dickes Dankeschön an Euch alle! Vielen Dank den Richtern für das faire Richten, hatten Sie doch auch immer ein paar nette Worte parat. Last but not least ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam der Landesgruppe Mitte/BZG 5 für eine überaus angenehme Atmosphäre, eine supertolle Versorgung der kulinarischen Genüsse (wurde doch für dieses Event extra ein Grillmeister aus Frankfurt organisiert).

 

Platzierung in der fortgeschrittenen Klasse:

1.Platz: Schmidt, Anita mit Chipmunk’s Amanda-Jenna (93/100 Punkte)

2.Platz: Friedrich, Dieter mit Racy Rica of Mountain Forest Glade (91/100 Punkte)

3.Platz: Rützel, Jaroslava mit Ideal Max my Melodie of Golden Spirit (90/100 Punkte)

Bericht O-Klasse von Eveline Schlösser

Eigentlich hatten wir uns ja irgendwie auf Sommer eingestellt. Aber es kam ganz anders! Schon morgens auf dem Weg zum Workingtest hatte Petrus leider kein Einsehen, und so regnete es im ganzen Verlauf des Tests teilweise wie aus Kübeln.

 

Hier möchten wir ein ganz großes Lob an die Richter und Helfer aussprechen, die genauso wie die Teilnehmer mit diesen widrigen Wetterverhältnissen zu kämpfen hatten. Doch nichtsdestotrotz stellten die Richter 5 sehr anspruchsvolle Aufgaben zusammen, die wir gleich nochmals kurz beschreiben werden. Man mag uns verzeihen, dass wir die Aufgaben nicht bis ins Kleinste erklären, jedoch ist unsere Erfahrung bei solchen Beschreibungen, dass man sich schnell  in den Entfernungen verschätzt.

 

Erst als wir alle 5 Aufgaben gemeistert hatten, hörte es endlich auf zu regnen und somit konnten alle Teilnehmer dann bei trockenem Wetter und teilweisem Sonnenschein sich doch noch an der Grillhütte mit leckeren Sachen stärken.

 

Die Bezirksgruppe 5 – Rhein-Taunus - organisierte einen „wie wir finden“ gelungenen Workingtest mit interessanten Aufgaben, tollen Richtern, sehr engagierten Helfern und einem gemütlichem Beisammensein als Abschluss des Tages (den wir als Helfer auch genauso schön am Vortag erlebt haben). Hier möchten wir uns ganz herzlichst bei Angelika Laux und Horst Oberbeck bedanken, die diesen Test durch ihr starkes Engagement auf die Beine gestellt haben.  Danke Angelika und Horst

 

Gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder als Helfer und Teilnehmer.

 

Achim Schlösser mit Abbotsross Stick und

Eveline Schlösser mit Stonehunter Dartmore Connor

 

Aufgabenbeschreibung Offene Klasse: 

 

Aufgabe Anja Helber:

Das Gespann stand auf einer Wiese. Geradeaus vor dem Gespann standen Werfer und Schütze. Es flog eine Markierung mit Schuss auf das Gespann zu. Diese sollte der Hundeführer selbst holen. Auf dem halben Weg zur Markierung fiel wiederum ein Schuss und ein Dummy flog vom Hund aus gesehen nach links in höheren Bewuchs. Nachdem der Hundeführer wieder bei seinem Hund war, verliess das Gespann den Ausgangspunkt und ging nach rechts eine kleine Strecke in den Wald hinein. Hier sollte der Hund nun ein angeschossnes Blind arbeiten und danach die Markierung aus dem höheren Bewuchs 

 

Aufgabe Carsten Schröder:

Gespann steht auf einem Waldweg. Genau vor dem Gespann wird eine Markierung nach unten geworfen. Hier bestand die Schwierigkeit darin, dass der Hund über einen Schafszaun springen mußte. Aber zuerst musste in einem Winkel von 90 Grad im Wald ein Blind gearbeitet werden.

 

Aufgabe Oliver Kiraly:

Doppelmarkierung in einem sehr schwierigen Waldgelände. Zwei Gespanne stehen nebeneinander. Das linke Gespann musste beide Markierungen arbeiten, die Reihenfolge war freigestellt, wobei die rechte Markierung eindeutig die schwierige war, da der Hund sehr schnell außer Sicht geraten konnte. Nachdem das erste Gespann beide Markings gearbeitet hatte, rückte das zweite Gespann nach usw.

 

Aufgabe Oliver Kiraly:

Gespann stand im Wald. Rechts im Wald standen Schütze und Werfer. Es wurde eine Verleitmarkierung nach rechts mit Schuss geworfen. Jetzt sollte der Hund auf ein Blind in einem 45 Grad Winkel eingewiesen werden. Hier bestand die Schwierigkeit darin, dass der Hund in einigen Bodenwellen im Wald verschwand und dann auf die Markierung lief.

 

Aufgabe Anja Helber und Carsten Schröder:

4 Gespanne standen auf der Wiese, rechts vor den Gespannen begann ein Treiben, bei dem mehrere Dummys in ein Gelände mit hohem Besuchs geworfen wurden. Hier variierte immer die Reihenfolge, welcher Hund nun geschickt werden sollte. Hatte ein Hund das Dummy aus dem Treiben geholt und war auf dem Rückweg, fiel genau hinter den Gespannen eine sehr weite und nicht gut sichtbare Markierung, auch hier variierte wiederum die Reihenfolge, so dass man selbst immer gefordert war, sehr genau aufzupassen, 

 

Stechen Offene Klasse:

Eine Markierung auf einer abfallenden Wiese mit sehr hohem Bewuchs, Helfer und Schütze standen nicht sichtbar für Hund und Hundeführer. Die Schwierigkeit bestand darin, dass Hund und Hundeführer nur die Flugbahn des Dummys sahen, da das Dummy in den abfallenden Bereich der Wiese fiel.

 

Platzierung in der offnen Klasse:

1. Platz: Eveline Schlösser mit Stonehunter Dartmore Connor (G/R)    94/100 Pkt

2. Platz: Wolfgang Köhler mit Stonehunter Canon (G/R)                       94/100 Pkt

3. Platz: Thomas Kühn mit Dreamlike Easy Chaplin (G/R)                     91/100 Pkt

 

zurück