Dummy-Prüfung in Wächtersbach

 

Aus einer kleinen Überlegung, ob ich mich mit meinem Hund zur APD/F in Wächtersbach melden soll, wurde ein Treffen unserer gesamten Trainingsgruppe (6 Gespanne) – der Teamgeist zählte!

Am 11.11. morgens um 8.00 Uhr war es dann soweit, insgesamt 13 Teams sind zur Prüfung nach Wächtersbach gekommen. Das Wetter war so wie es unsere Retriever lieben, grau, nass und kalt! Zum Glück für uns 2-Beiner hatte der Ortsansässige „Angler Club Westend Wächtersbach e.V.“ uns sein Vereinshaus als Suchenlokal zur Verfügung gestellt, in dem wir uns zwischendurch trocknen und aufwärmen konnten.

Nach den üblichen Anmeldeformalitäten und der Begrüßung durch den Sonderleiter M. Hell und des Richters Detlef Henrich begann die Prüfung mit der „Verlorensuche“ im Wald, welche alle Hunde bestanden. Es folgte das Fach „Einweisen“, für das der Richter ein recht anspruchsvolles Gelände wählte. Wir standen im Wald vor einem ca. 3 Meter tiefen Graben, der durch den Regen Wasser führte. Man musste die Hunde über den Graben (ca. 8-10 Meter breit), dann noch ca. 35 Meter tiefer in den Wald schicken und hinter den Ästen eines umgestürzten Baumes lag dann der Dummy - hier hatten sehr viele Hundeführer Probleme ihre Hunde zu lenken, aber viele wiederum hatten Glück und ihre Hunde bekamen Wind. Der Richter wählte dieses Gelände, da er hier sehen konnte wie gut sich die Hunde handeln ließen.

Für die darauf folgende Aufgabe „Standruhe in Verbindung mit Markierung (walk up)“ wechselten wir das Gelände. Der „walk up“ fand auf einer recht großen, flachen Wiese statt. Hier fiel es einigen Hunde schwer die Markierung zu halten, da es kaum Anhaltpunkte für das Auge gab. Da ein Hundeführer schon gegangen war, hatte der Richter 3 Gruppen á 4 Teams der Reihenfolge nach zusammengestellt. Zum Abschluss kam die Doppelmarkierungen, der erste Dummy viel mit Schuss auf die Wiese und der zweite in den See. Die meisten Hundeführer entschieden sich den Dummy auf der Wiese zuerst holen zu lassen und dann den im Wasser.

Am Ende konnten insgesamt 6 Hunde die Prüfung bestehen, davon 4 aus unserer Trainingsgruppe.

Ich freue mich mit Jason, dass er innerhalb von 3 Wochen wiederum sehr erfolgreich war und danke allen, die uns dazu verholfen haben.

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich an Detlef Henrich, an die Sonderleitung M. Hell, an alle Helfer, an den Angler Club und an Sylvester Ysenburg, der sein Revier zum wiederholten Mal für den Deutschen Retriever Club zur Verfügung gestellt hat.

Heike Brunner mit
Duncan Mac Leod`s Famous Jason

v.l.n.r.; Anita Schmidt mit Chipmunk´s Amanda-Jenna (Platz 2), Michael Straube mit Asterix

 vom Walluftal (Platz 3) und Heike Brunner mit Duncan Mac Leod`s Famous Jason (Platz 1)

 

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