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Dummykurs
Die
Kurse sind nach dem Ausbildungsstand eingeteilt, Ziel der Ausbildung ist
es die Dummyprüfung für Anfänger oder Fortgeschrittene zu bestehen.
Voraussetzung für das Training ist
Grundgehorsam der Hunde, besser noch die Hunde können apportieren und
sind steady.
Die Hunde lernen die einzelnen Puzzlestücke
(z.B. beim Einweisen: voran schicken, stoppen, links-, rechts-, back
schicken) mit Spaß und Freundlichkeit, aber auch mit Konsequenz und dem
nötigen Ernst.
Der Hundeführer muss lernen seinen Hund
einzuschätzen. Er muss erkennen was der Hund kann und vielleicht gerade
nicht will und was er noch nicht verstanden hat.
Es werden Aufgaben in einzelne Übungen
zerlegt, wie z.B. Geländeübergänge, Verleitungen usw. werden mit den
Hunden aufgebaut.
In nachgestellt Workingtest-Aufgaben wird
dann das erlernte abgefragt und weiter verfeinert.
Ausbildungsorte in wechselnden Geländen, im
Rhein-Main-Gebiet statt
Auskünfte rund um unser Kurse erteilt ausschließlich, täglich bis
20.00Uhr:
Petra Stroh
Möwenstraße 7
65201 Wiesbaden Tel:0611/5324879 Mobil:0170-9621907
mpstroh@t-online.de

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Leitfaden für die Dummyarbeit
(von Jürgen Laux)
.Was ist
Dummyarbeit?
Dummy-Arbeit ist das jagdnahe Ausbilden und
Arbeiten mit Hilfe von Apportiersäcken (Dummies). Neben der Grundaufgabe
des Apportierens werden dabei – wie bei der praktizierten Jagd –
folgende Leistungsmerkmale vom Hund abgefordert:
- Markierung -
Einweisen - Suchen
Markieren
Ist das optische Erkennen der Fallstelle des
Dummies durch den Hund. Im Idealfall kommt der Hund auf einmaliges
Apportkommando des Hundeführers (HF) zum Stück.
Einweisen
Nennt man das Dirigieren des Hundes mit
Hilfe von akustischen (Pfeife, Stimme) und optischen (Körpersprache)
Reizen. Dabei soll der Hund durch geschicktes Manövrieren möglichst
schnell das dem HF bekannte Ziel erreichen. In der Regel ist das
Einweisen dann erforderlich, wenn der Dummy für den Hund nicht sichtig
ausgelegt worden ist oder der Hund eine eigentliche Markierarbeit nicht
ohne Unterstützung durch den HF erfolgreich abschließen kann.
Suchen
Nennt man die selbständige Finderarbeit des
Hundes nach ausgelegten Dummies. Dabei sind die Stellen, an denen
Dummies ausgelegt worden sind, weder dem Hund noch dem HF bekannt. In
der Regel wird das Suchengebiet jedoch räumlich eingegrenzt.
Warum
Dummyarbeit?
Der Retriever ist von Haus aus ein Jagdgebrauchshund. Er wurde für das
Apportieren nach dem Schuss gezüchtet. Die optimale wesensgerechte
Haltung des Retrievers im Alltag wäre somit der Praktizierte
Jagdeinsatz. Da aber nicht jeder Besitzer eines Retrievers Jäger sein
kann oder die Möglichkeit hat, den Hund bei befreundeten Revierinhabern
jagdlich einzusetzen, stellt die Dummyarbeit ein artgerechtes
Ersatzarbeiten für den Hund dar. Daneben hat die Dummyarbeit – auch für
praktizierende Jäger – weitere positive Aspekte, wie z.B.:
- sehr gute Ausbildungsmöglichkeiten
- Schonung des Wildes
- man kann auf relativ begrenztem Gebiet
sehr lange arbeiten
- im Verhältnis zur praktizierten Jagd
wenig Material – und damit auch Kosteneinsatz
Ziel der Dummyarbeit
Ziel der Dummyausbildung ist es, Hund und Führer als Team die bereits
oben erwähnten Leistungsmerkmale (Markieren, Einweisen, Suchen) zu
vermitteln. Im Idealfall sind diese untereinander und unabhängig vom
Gelände innerhalb einer Aufgabenstellung kombinierbar.
Voraussetzungen für die Dummyarbeit
Dummyarbeit macht nur Sinn, wenn sowohl beim Hund als auch beim
Hundeführer einige Grundvoraussetzungen gegeben sind.
Voraussetzungen beim
Hund
- solides Maß an Grundgehorsam
- Hund sollte schwimmen können
- Schussfestigkeit,
- Hund muss Standruhe besitzen, wobei
hiermit nicht der gut korrigierbare Fehler des Einspringens,sondern
vielmehr das störende Lautgeben (Weinen oder Bellen) gemeint ist
- Hund sollte nicht knautschen (ständiges
Zubeißen in das Dummy während des Apportierens)
- Beute- und Bringtrieb sollten erkennbar
vorhanden sein.
Voraussetzungen beim Hundeführer
- unbedingter Wille zur Dummyarbeit
- Trainingsbereitschaft mit allen
Konsequenzen (Zeit, Geld, Fahraufwand usw.)
- Bereitschaft, Prüfungen abzulegen
und Wettkämpfe (Workingtests) zu bestreiten
- viel Geduld, der Erfolg stellt sich
in aller Regel nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums ein, wobei
sich der Hundeführer darüber im Klaren sein muss, dass der
Lernprozess eigentlich nie aufhört * viel Fleiß, auch außerhalb der offiziellen Übungsstunden muss
das Erlernte ständig trainiert und gefestigt werden
Was ist Dummyarbeit nicht ?
Dummyarbeit ist nicht
- Ersatz für’s Spazierengehen
- Ersatz für’s „Stöckchenwerfen“
- Ersatz für’s Kaffeekränzchen
- Frustbewältigung nach Feierabend
- Willkommene Freizeitbeschäftigung
für Hundeführer und Ausbilder (weil man gerade nichts Besseres zu
tun hat)
Dummyarbeit
ja oder nein ?
Jeder Hundeführer sollte, bevor er über diese Frage entscheidet,
anhand der oben genannten Kriterien abwägen, ob dies für ihn selbst
und seinen Hund die „richtige Schiene“ ist. Dabei sollte man sich
überlegen, dass Dummyarbeit ein äußerst langwieriger Prozess ist,
der absolute Bereitschaft abverlangt. Eine mangelhafte Einstellung
zur Sache demotiviert den Ausbilder, die restlichen Teilnehmer der
Trainingstunden und schließlich auch den Hundeführer selbst.
Überflüssig ist zu erwähnen, dass der ursprünglich gewünschte Erfolg
in diesem Fall ausbleiben wird.

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